About how to live the life you want...

Ich hatte in der letzten Zeit viele Gespräche über den Alltag bzw. das Leben, das man gerade führt. Macht einen der Job, die Beziehung, der eigene Alltag/das eigene Leben glücklich? Ist der Ort, an dem man lebt der richtige? Oft enden diese Gespräche darin, dass man ja eigentlich irgendwas möchte, sich aber nicht traut oder vielleicht einfach sogar Angst vor Veränderung, gleichzeitig aber auch Angst vor der Langeweile, vielleicht sogar Banalität des Alltags hat.

Jeder ist am Ende des Tages selbst dafür verantwortlich, wie 'banal' der eigene Alltag ist. Oft ist es für uns einfacher zu glauben, dass wir nur im Urlaub eine tolle, spannende Zeit haben können. Seit Wochen freue auch ich mich auf meinen Urlaub, einen Roadtrip an der Küste Portugals in einem VW-Bus aus dem Jahre 68. Eine wundervolle Sache. Alle die mich kennen wissen, dass ich nicht unbedingt ein Camping-Lover bin, aber die Sache ist die:

» Because in the end, you won’t remember the time you spent working in the office or mowing your lawn. Climb that goddamn mountain.« - Jack Kerouac

Die Routine ab und an zu durchbrechen, ja gar zu hinterfragen ist - meiner Meinung nach - immer wieder essentiell.  So bequem unser Alltag sein kann, ist die Frage doch, wie man es schaffen kann, auch diesen mit kleinen wertvollen Momenten zu bereichern. Routine kann entspannen, kann aber auch deine Wachsamkeit etwas lähmen und vielleicht sogar Langeweile entstehen lassen. Aber das hängt wie immer natürlich von jedem selbst ab. Wie gut man sich jedoch fühlt, wenn man aus seiner Comfortzone heraustritt, Neues anpackt und erfährt, ist ein unbeschreibliches Gefühl. Das gleiche habe ich im Bezug auf meine Yogaausbildung erlebt. Eines Tages habe ich mich einfach dazu entschlossen, meinem Herzen zu folgen. Schien diese Ausbildung zunächst noch eine fast unschaffbare Aufgabe, war es - sobald vollbracht - eine der besten Entscheidungen, die ich je getroffen habe. Yoga ist für mich nach wie vor kein Alltag, sondern immer wieder herausfordernd und neu. Wichtig ist, zu hinterfragen, ob einen das, was man tut glücklich macht. Was sind Dinge, die man ändern kann und kann man die Dinge, die man sich wünscht vielleicht doch irgendwie realisieren? Oft ist es nur ein kleiner Schritt. Und wenn der gemacht ist, besteht das Jahr nicht mehr nur darin, sich auf den Urlaub zu freuen, sondern auch im Alltag experimentierfreudig und belebt zu sein.

Ich wünsche euch allen einen wundervollen Sommer und freue mich, euch Anfang September wieder auf der Matte begrüßen zu dürfen!


Love,
Irina.